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Modellprojekt "Offene Arbeit?!"

Zur Entwicklung eines Netzwerkes Offene Arbeit in Sachsen

Um den Begriff der Offenen Arbeit gibt es noch viele Missverständnisse. Ausschließlich räumliche Veränderungen z.B. führen nicht zu einer veränderten Pädagogik. Es kann auch nicht darum gehen, Kinder sich selbst zu überlassen, so dass sie „tun und lassen können, was sie wollen“.

Um ein „neues Bild vom Kind“ mit einem veränderten Bildungsverständnis auf den Weg zu bringen, braucht es einen Umdenkprozess. Dieser ist für Fachkräfte anspruchsvoll, denn wir sind alle durch andere Bildungsinstitutionen gegangen und pädagogisches Handeln ist biografisch geprägt.

Das Projekt „Offene Arbeit?!“, das am 31.08.2018 endete, setzte hier inhaltlich an. Als Anlaufstelle und Plattform sollte es fachlichen Austausch, kollegiale Reflexion und überregionale Vernetzung fördern.

Arbeitsschwerpunkte sahen wie folgt aus:

Werkbuch

Der Begriff Offene Arbeit ist nicht klar definiert und wird immer noch allzu leicht mit offen stehenden Türen, Funktionsräumen oder gruppenübergreifenden Angeboten gleichgesetzt. Offen zu arbeiten setzt jedoch vielmehr eine innere Haltung voraus, die gekennzeichnet ist von der Offenheit für Prozesse, für neue Ideen und in erster Linie für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Entwicklungswege der Kinder. Die pädagogischen Fachkräfte hierfür zu sensibilisieren war ein Anliegen der Foren, Fachtagungen und Fortbildungsangeboten.

Bisher existierten in der Fachliteratur keine konkreten Qualitätsstandards für die Offene Arbeit, die pädagogisches Handeln anleiten und begründen. Von vielen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen wurde dies als Mangel erlebt, da so wichtige Orientierungshilfen und auch Argumentationsgrundlagen für die pädagogische Praxis fehlten.

Im Rahmen des Projektes wurde, von pädagogischen Fachkräften, das Praxisbuch „Offene Arbeit in der Kita“ entwickelt. Die vollständige Ansicht finden Sie hier.

 

Gefördert wurde das Projekt durch:

SMK

Kontakt:

Institut 3L

Léon-Pohle-Straße 4

01219 Dresden

Leitung: Jana Juhran (Diplom-Sozialpädagogin)

Festnetz: +49 (0) 351 4758453

E-Mail:  juhran@institut3L.de